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Social Gastronomy — AHV als Katalysator für Gemeinschaft und Teilhabe

Mit Formaten wie dem Kantine-Zukunft-Talk fördert Speiseräume die Vernetzung von Akteur*innen, die die Potentiale öffentlicher Verpflegung verstehen und nutzen.

Beim siebten Kantine-Zukunft-Talk am 02. April 2025 kamen Gäste aus Gemeinschaftsgastronomie, Politik und Zivilgesellschaft in Berlin zusammen, um über die Rolle öffentlicher Verpflegung als sozialem Begegnungsort zu sprechen. Internationale Beispiele machten deutlich, wie nachhaltige Essensangebote Teilhabe fördern und Gemeinschaft stärken können:

  1. Nourish Scotland: Anna Chworow stellte das britische Modell der Public Diners vor – staatlich geförderte Restaurants, die allen offenstehen und hochwertige, bezahlbare Mahlzeiten ohne Stigmatisierung anbieten.
  2. Food for Soul: Jill Conklin präsentierte das internationale Konzept der Refettorios – hochwertige Gerichte aus geretteten Lebensmitteln, serviert in kunstvoll gestalteten Räumen, die Würde und Gastfreundschaft vermitteln.
  3. Social Gastronomy Movement: Raphael Rincón ordnete Social Gastronomy als transformatives Werkzeug ein und setzt dies mit der von ihm gegründeten Fundación Gastronomía Social in Chile konkret um.
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Eine anschließende Podiumsdiskussion drehte sich um die Frage, wie sich solche Modelle lokal umsetzen lassen. Tamara Lüdke (SPD) plädierte für die Reaktivierung ungenutzter Gemeinschaftsräume als Orte des gemeinsamen Kochens und Begegnens. Saskia Richartz (Ernährungsrat Berlin) sprach sich für solidarische Bezahlsysteme und Kiezkantinen aus. Andreas Tölke (Kreuzberger Himmel) zeigte, wie gastronomische Arbeitsplätze für Geflüchtete Integration fördern können.

Die Veranstaltung machte deutlich: Social Gastronomy ist kein theoretisches Konzept, sondern ein praxisnaher Ansatz für soziale Teilhabe und zukunftsfähige Ernährung.

Den ungekürzten Artikel gibt es im Blog von Kantine Zukunft Berlin:
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